Sonntag, 29.01.2006
Nomaden
>Was hat der heutige Tag mit Dir erlebt? Wohin bist Du unterwegs?
<Während ich suche, gehe ich und finde immerzu mehr von diesem Du. Du erfährst Dich doch nur, wenn Du auf dem Weg bist.
>Aber wohin, welche (grobe) Richtung schlägst Du ein?
<Es ist eine sanfte Richtung, mit vielen Wegweisern, wie mir erscheint- und ich ziehe den Hut vor der geballten Ladung.
>Du bist mutig.
<Warum?
>Weil Du selbst am Abgrund stehend Haltung wa(h)rst.
<Ich bin aber in Alkohol eingelegt.
>Wie?
<In den Alkohol des Lebens.
>Achso.
<Du verstehst mich?
>Du meinst der Alkohol des Leben ist wie ein Alkoholrausch?!
<Ja und nein. Manchmal bin ich aber auch in den Alkohol des Alkohols eingelegt.
>Der des Lebens berauscht doch mehr?!
<Der Alkohol des Lebens ist Lebensalkohol. Alkohol des Alkohols kann Lebensgift sein.
>Worauf möchtest Du hinaus?
<Ich konzipiere gerade eine Alkoholdefinition.
>Alkohol ist Weingeist.
<Ja.Alkohol ist ein Teufel, sagten die Indianer. Und der Geist des Lebens weint durch den Alkohol.
>Das verstehe ich nicht.
<Nun , der Geist des Lebens wird durch den Weingeist, wie der Alkohol auch bezeichnet wird, betäubt. Der Geist des Lebens ertrinkt sozusagen im Alkohol. Vorher weint er noch jämmerlich, weil das Leben doch so wundersam ist und der Menschengeist doch keinen Alkohol benötigen sollte.
>Also wird das jetzt eine Predigt über Alkoholmissbrauch und steigert sich in eine belehrende Diskussion über Sinn-und Un-sinnigkeit des Alkoholkonsums.
<Es gibt keinen Titel für diese Wortanhäufungen. Der Sinn ist zu erkennen. Vielleicht aber auch 'nur' zu verstehen.
>Was genau zu verstehen?
<Den emotionalen Entwicklungsprozess von Alkohlkranken-vermeintlich Kranken.
>Wieso vermeintlich Kranken, möchtest Du die Alkoholkrankheit verharmlosen-
<Ich weiß es nicht. Was ist krank?
>Du weißt doch was krank ist.Hinterfrage doch nicht immer alles. Du verlierst Dich.
<Fragen ist Ich.Ich habe mich doch gefunden und schon wieder verloren, als ich mich gerade finden wollte, weil ich anderen helfen wollte, sich selbst so zu finden, wie ich mich gefunden hatte und wieder habe.
>Hast Du Alkohol getrunken?
<Ja, den Geist des Lebens-alkohols- getroffen getarnt als 'Gagamel' oder -und auch-als sich mir darstellender weinender Geist.
>Wovon sprichst Du denn?
<Ich berichte über des Tages er-fahr-ene Asso-Zia-tionen.
>Heute?-
<Heute- (und immer), aber heute beginne ich wahrhaftig-wahr-nehmend und es wird mein Werk. Mein Xiatrium der Erkenntnisse.Oder Erlebnisse.Oder
Er-fahr-ungen-er-rungen.
>Er-fahr-ungen-er-rungen??
<Später vielleicht.-Ich lege jedes Wort auf die Gold-(Geist)-waage und in meinen Worten und Asso-zia-tionen wohnen viele Doppel-be-deutungen und viele Sinnhaftigkeiten. Voll des Lebens-geistes muss ich mich oftmals betäuben, um mich nicht zu verlieren ob dieser Ideen und Gedanken-flüsse. Meine Gedanken bauen Gänge der unheilsamen Seh-n-süchte und ich verliere mich im Nirwana des Seinwollens und nichtkönnens...
>Aber Du BIST doch! Womit betäuben?
<Nicht das, was ich sein könnte.- Betäuben mit Super-ficial Ausdrucksweisen,Pauschalisierungen, unsteten Verhaltensweisen-vor allem in Menschengruppen.
>Warum bist Du nicht das, was Du sein könntest?
<Diese Frage kann erst nach einer anderen Fragestellung beantwortet werden.- Der Frage was könnte ich sein?
>Jaja.Stimmt ja.Was könntest Du sein möchten?
<Weiter ich selbst- und das, was ich sein könnte. Und das ist zuviel.
>Warum zuviel? Heute kannst Du doch damit beginnen.
<Ich beginne doch. Immerzu fange ich an zu beginnen. Wie von Sinnen beginnen- zu sein was ich sein könnte und dann (kurz) bin.
>Du meinst zuviel auf einmal wollen? Und 'kurz sein' heißt?
<Ja. Mir läuft die Zeit weg. Kurz sein heißt ich möchte einmal erkannt neu ergründen und erfragen.Weiter erfahren.
>Wofür?Wozu?Bist Du schnell gelangweilt?
<Beginnen zu können.Schnell gelangweilt weiß ich nicht. Vielleicht schnell gekurzweilt.
>Und Du hast keinen Alkohol getrunken?
<Diese Frage ist eine über-flüssige(Deiner Angst vor meinen Hinterfragungen-Asso-zia-tionen?).Ich beginne ständig zu fließen im Geist des Lebens.
>Beginnen zu können anzufangen?Anzufangen zu beginnen?
<Weißt Du, es ist die (beidseitige)Angst.
>Angst zu beginnen und/oder anzufangen?
<Die Angst weiterzumachen und dann zu zerfließen in Nichtig-keiten und Unwichtig--keiten. Eine Angst vor dem weinenden Lebensgeist und dem lebenden Weingeist und dem geistigen Weinleben. Letzteres fürchte ich besonders.
>Geistiges Weinleben?
<Damit meine ich das Künstlerdasein, das sich oft aus dem Alkohol ergießt und durch das sich das künstlerische Leben oft zerfließt..Der Geist weint durch den Weingeist zunehmend und verliert sich dann weiter weinend im Alkohol.
<Theo zum Beispiel beginnt dann seine Wände zu bemalen. Franzisko schwebte heilig-wein-geistig am Flussufer entlang. Rossi sammelt alte Möbel und manche sind
Nomaden.
Samstag, 28.01.2006
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Patri*zia.
logruf.
Freitag, 27.01.2006
Zialoggia.
Ent|larv(e)|ung vor Entpuppung
Über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit
Schauplatz:
Gefilde der menschlichen
Gefühle,
Gefilde der Eifersucht und des Neides.
Handlungsort: Beliebig.
Hauptakteur: (unbe-)
liebt
*
E.A.: weint
weil ich sagte"es gibt Sachen, die gibt's gar nicht"- manche Seelen-(hüllen) müssen sich derartig verhalten, um die Anerkennung zu erlangen, die sie zuvor nie bekamen. Auf unredliche unehrenhafte Weise.
E.A.: weint & schluchzt. Sie sieht so verändert aus mit ihren gefärbten und akurat gezupften-gepflegten Augenbrauen.
Diese Heuchelei ist kaum noch auszuhalten.Das Augenzucken beginnt wieder aufs Neue.
Der innereDialog setzt sich immerwährend fort-ebenfalls die innere Klarheit und Erkenntnis -
Bewusst-sein-ständig auf der Suche nach- ja, nach der Wahrhaftigkeit-nicht nach "Wahrhaft-Nichtigkeit"-AUF-Richtigkeit.
P.A.: "Mein Denken und Fühlen wird widergespiegelt."
E.A. dachte, sie habe es geschafft. Erschütternde Begegnung mit P.A. am Tisch.
P.A.: sich nachdenklich fragend: Ist es Neid, der das Innere -Empfinden, sogar den Körper und die Seele (schon)langsam zersetzt?
Revue passierende Gedanken wollen hinaus:
Nicht-Gedanken revue passieren lassen. -:
S.F's (missgünstige) Worte waren, "niemand hat die Gerechtigekeit gepachtet".
Und wer dann? Niemand- Außer sie-?Sie ist ein Niemand also? wahrhaftig rechtens ?Recht und Unrecht- das ist hier scheinbar die alles umfassende Frage.
Wer war der selbstherrliche Mensch, der diese vermeintliche Erkenntnis zu pflegen be-nutzte??Niemand.
P.A.: "Diese ganze Au-(f)geblasenheit schreit nach Entlarv(e)ung der sich aufbauenden und manifestierenden Lebenslügen."
E.A. erkannte dieses wahrlich rein und weinte schließlich- aber nicht endlich-oder doch?
Jämmerlich und (an-)erkennend.
Ab zur nachspannenden Sinnfindung:
Jener Mensch war ihnen lästig ob seiner Hinterfragungskünste, mit derer er sich akrobatisch von Erkenntnis zu Erkenntnis zunächst hangelte und dessen Drang nach Tiefe, einhergehend mit Entlarvung sie schändete mit ihren verletzten Seelen. Sie definierten es als Hang zur Zerstörung, weil Ihnen die Erkenntnis verwehrt blieb, ihr Tellerrandissimus begrenzt bleiben sollte und die Frage des kl. Mädchens unbeantwortet bleiben musste, weil sonst die Zerstörungswut der Erkenntniszwänge die ganze Sphärenidyllehülle einer neuen Familiengründung zu beengen drohte, um dann in sich zum Höhepunkt kommend auf-zu-zer-platzen. Der Abgrund liegt zu nahe am Aufstieg. Diese Gefahr wird gebannt durch Stillstand. Scheinbar. Abzusteigen um wieder aufzusteigen an die Stelle an der sich bereits alles zutrug, das ist sinnentleert. Und doch scheint es der vorbezeichnete Weg ins Nichts.
Erkennen bedeutet Handlungslähmung für den der nach Wahrhaftigkeit strebt.
Wir beziehen uns auf diese Dynamik dem Geschehen vorher-ver-(ge)-gangenen.
Studiere die Gesichter und ertaste die Seelenwehen dahinter. Du wirst Mitgeburten steuern können, wenn Du Dir Deiner Verantwortung bewusst bist .Seien können.
-> Seien wollen. Seien müssen-(?)
Meide jene die alles hingeworfen haben wollen und entdecke den Seelenfrieden. Deine Gedankenwelt muss bereist sein in die Abgründe der menschlichen Seele. Vielleicht bereist Du die Welt. Unterschätze nie die Gefahren des Reisefiebers. Es kann Dich auch ereilen, ohne das Du jemals Deinen Heimatort verließest. Die gefährlichsten Reisen sind die der Erkenntnis. Das angenehme Reisen relativiert scheinbar das gesamte Weltempfinden- doch es zieht Gefahren mit sich, die jede Reise wertlos erscheinen lassen können- es ist der Preis der Ausgrenzung und Entwurzelung.
Hüte Dich davor, Dich mit anderen messen zu wollen, denn tatsächlich ist diese Welt nicht messbar. Wir leben hier im Paradies, die Äpfel wachsen auf den Bäumen, wir fliegen wie die Vögel durch die Lüfte und nebenan wird ein Kind missbraucht.-Wir leben auch in der Hölle.
Laufe erkennend durch diese Welt-zumindest aber sehend-
hüte Dich vor dem Verschließen Deiner Augen.
Nicht jeder ist ein "Sehender"-
meide vor allem die selbsternannten Seher und erdenke diese Erde wachen Auges und entdecke das Sinnbildliche im Verhalten Deiner Nächsten.
Verneige Dich jeden Tag vor der Großartigkeit und Reinheit dieser ursprünglich geschaffenen Welt-woher und wodurch auch immer er-ge-schaffen. Frage vor allem stetig nach dem Warum. Meide Menschen, die Unstetigkeit kritisieren und ihren Weg im Mitlaufen erfüllt sehen. Es kann dich erblinden.
Schöpfe Dein Lebenselexier (auch) aus der körperlichen Begegnung mit den Menschen, die Deine Seele berühren.
Begehre und verehre, aber vor allem bleibe offen für den 'Z o u b e r dieser Welt'.
Meide die künstliche Welt, wenn Du Dich in sie nur mit Unreflektiertheit und Ablenkungswünschen begibst. Du betäubst Dich.
Hüte Dich vor Entwertungen und Überhebungen anderer Menschen Gedankengänge. Niemand ist unfehlbar.
Erst recht nicht Du.
Strebe nach Wahrhaftigkeit im Denken und Handeln und Dein ist diese Welt. Wäge ab ohne zu verlieren. Sei es an Zeit oder an Kraft. Manches Mal auch vermeintliche Einsichten. Die Kraft entsteht durch Zeit. Die Kraftentwicklung benötigt ihre Zeit. Höre auf Deine feine kleine(weise) Stimme. Sie flötet sanfte Lieder in Dir und verdient Deine Beachtung. Sie muss gepflegt und behütet werden. Lerne die Strophen zu deuten.
Wie der Schäfer seine Schafe bewacht, so beäuge Du Dein Innenleben-
Bewache jedoch nicht die Welt, sie fließt weiter und weiter.Wir wissen nicht und maßen uns doch an zu wissen-
wohin-woher-warum.
Das sind die Gifte jedes aufkeimenden Lebens: Bewachung und Besserwisserei.
Vor allem Erhebung. Erhebe Dich nicht über Dich selbst, dann wirst Du Dich auch nicht über andere erheben. Schätze das Leben.
"Was man sät, das erntet man auch."-
'Säe Liebe und sehe großzügig über die Schwächen Deiner nächsten hinweg.'
"alles kehrt sich um auf dieser Welt".
Du kannst auf dieser Welt auch immer umkehren. Bestimme Du freien Willens darüber, wovon und von wem, worüber Du Dich bekehren lassen möchtest.
Schreibe Deine Lebens-Fibel.
Lebe achtsam.
-PB-